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© 2019 PETRA EGGENSCHWILER

BERICHTE

Crosslauf Team Europameisterschaft Portugal 2018

February 7, 2018

So nun gibt’s seit langem wieder mal ein Lebenszeichen von mir J im Winter bin ich immer etwas wettkampffaul… nun wurde ich jedoch selektioniert mit dem Frauenteam des LZ Oberaargau an der Team Europameisterschaft im Crosslauf teilzunehmen. Das Team bestand aus 6 Athletinnen, davon zählten die Rangpunkte der ersten vier. Unsere drei Läuferinnen des LZ Oberaargauteams (Nicole Egger, Céline Aebi und Gabi Nyffeler) konnten sich letztes Jahr mit dem 1. Rang an der Crosslauf Schweizermeisterschaft für die Team EM qualifizieren, und das als einziges Schweizer Frauenteam. Da total 6 Läuferinnen an die EM reisen durften gab es noch Qualirennen für die restlichen 3 Plätze. Einer dieser begehrten Plätze konnte ich mir durch ein starkes Crossrennen in Langenthal sichern. Die weiteren Plätze sicherten sich Lena Haas und Lisa Schneeberger.

 

So reisten wir am 3.2.18 zusammen mit 2 Trainern Sam Geissbühler sowie Hansruedi Mägli nach Mira (zwischen Lissabon und Porto).

 

Dieses 6 km lange Rennen fand am 3. Februar statt. Lange stand es jedoch für mich in den Sternen ob ich das 6 köpfige Team unterstützen kann oder nicht. Der Grund dafür ist eine Schleimbeutelentzündung unter der Achilllessehne, welche ich mir durch den Druck der Wanderschuhe bei einer 4 stündigen Schneeschuhwanderung Mitte Januar zugezogen hatte. Während der Wanderung habe ich nicht sehr viel gespürt, am nächsten Morgen jedoch konnte ich kaum mehr gehen. Nun musste ich meine Trainings auf dem Spinning Velo absolvieren. Zudem war ich oft Schwimmen und im Krafttraining. Laufen war ich ein Mal, der Morgen danach war jedoch die Hölle. Keine idealen Voraussetzungen für eine Europameisterschaft eine Woche später. Ich hab mich geschont und so reiste ich trotzdem mit nach Portugal, denn ich hatte mich so auf das Rennen gefreut und wollte unser Team nicht im Stich lassen. Gesundheitlich gesehen wusste ich, dass es ein Fehler ist und ich bin nicht eine Athletin, die Verletzungen nicht komplett ausheilen lässt. Diesmal war es eine Ausnahme. So gab’s für mich am Vor-Wettkampftag kein Einlaufen, sondern nur Erholung in der Hoffnung am Wettkampftag selber schmerzfrei antreten zu können. So war es dann auch. Ich spürte den Fuss während des Rennens nicht, bemerkte aber mein Trainingsrückstand im Laufen.

 

Aber nun zum Rennen: Am Rennen selber realisierten wir, welch Weltklasseathleten /-innen am Start waren. Ein Podestplatz war so natürlich unerreichbar und doch versuchten wir einen Top 10 Rang anzupeilen. Die Strecke bestand aus 2 kleinen und 2 grossen Runden sowie einigen Baumstämmen und Sandhügeln. Meinem Fuss zuliebe verzichtete ich (als eine der wenigen Läuferinnen) auf Nagelschuhe. Ob’s schlussendlich ein grosser Nachteil war glaube ich nicht. Es gab ein Massenstart und alle sprinteten los als ob’s ein 100 m Sprint wäre! Da war ich etwas überfordert und startete auch zu weit hinten, sodass die 1. Runde für mich sehe mühsam war. Ich konnte nicht wirklich überholen und musste mich einreihen bis sich das Feld auseinanderzog. Je länger das Rennen dauerte, desto mehr blühte ich auf und konnte überholen. Und doch, 6km war mir zu kurz und mein Trainingsrückstand machte sich bemerkbar. Ich gab zwar alles, weiss aber dass ich schneller laufen kann. Trotzdem, ich kam von unserem Team als 3. Ins Ziel und durfte so auch meinen Teil zu unserem tollen 10. Schlussrang beitragen :-)

 

 

Glückwunsch an alle, v.a. an die super Leistungen meiner Teamkolleginnen. Es war eine tolle Zeit und die Betreuung unserer 2 Coaches Höisu und Sam war erstklassig! Vielen Dank für eure Organisation und die erstklassige Betreuung! So erlebten wir ein unvergessliches, lustiges und eindrückliches verlängertes Weekend in Portugal!

 

 

 

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