BERICHTE

20.08.2020

Mal etwas anderes, aber nicht minder anstrengendes :-) vergangenen Dienstagabend startete ich am legendären Bergvelorennen an meinem Hausberg, dem Balmberg. Dass diese 8.5 km von Rüttenen auf den Balmberg hart sein werden, habe ich erwartet. Doch es war richtig hart. Da ich noch nie Watt gemessen habe, kenne ich die Zahl nicht, es waren jedoch sicherlich einige :-) trotzdem ist der Anstieg genau so wie ich ihn mag. Ich wusste, dass bergauf meine Stärke ist, dass es mir aber gleich so gut läuft dachte ich nicht. Ich habe den Streckenrekord bei den Frauen von Doris Schweizer im Jahr 2018 zwar zur Kenntnis genommen, jedoch gedacht, sowas ist unmöglich. Auch als mir der Zeitungsreporter vor dem Start sagte, dass die Strecke erst wenige Frauen unter 30 Minuten schafften, rechnete ich auch bei mir nicht damit. Dazu kommt, dass wir vergangene Woche eine neuntägige Veloreise mit Sack und Pack durch die ganze Schweiz (natürlich im bergigen Teil unseres Landes) mit total rund 1350 Kilometern und...

26.07.2020

Gestern wagte ich mich an die Startlinie meines Lieblingshalbmarathons, den Stockhorn Halbmarathon. Die 21.1km und 1724 Höhenmeter rauf aufs Stockhorn hatten mir auch schon weniger Sorgen gemacht. Dieses Jahr ist jedoch alles anders. Mit meiner Vorgeschichte und x-monatigen Laufpause musste ich meine Ambitionen natürlich gewaltig runterschrauben. 4-mal hintereinander durfte ich nun ganz zuoberst auf dem Stockhorn Treppchen stehen :-) nun jedoch war das Ziel das Ziel. Ich war so glücklich, überhaupt am Start stehen zu können und wollte den Lauf einfach nur geniessen. Am Anfang lief es mir recht gut, ich konnte ein zügiges Tempo angehen ohne mich verausgaben zu müssen. Lange war ich an zweiter Stelle hinter der Spitzenläuferin Martina Strähl, auf den dritten Platz wurde ich erst kurz vor Rennhälfte verwiesen. Dann jedoch im letzten Drittel wurde es richtig hart. Meine Beine mochten nicht mehr, ich selber genau so wenig. Die steilen Passagen kamen jedoch erst! So konnte ich in meine Parad...

19.07.2020

So, nun gibt es auch von meiner Seite wieder mal ein Lebenszeichen :-) wir alle haben merkwürdige Zeiten hinter uns... die Viruskrise hat uns alle vor grosse Herausforderungen gestellt. So war es für viele der heute am Start des Vogulisiberglaufes stehenden Athleten und Athletinnen das erste Rennen dieser Saison. Für mich ebenso, aber nicht nur das. Nach dem letztjährigen Glacier3000Run und Inferno Triathlon kämpfte ich mit eine hartnäckigen Fussverletzung, quälte mich noch an den Powerman und konnte danach keinen Meter laufen bis im Dezember. Startete dann langsam wieder mit dem Laufaufbau, da der Fuss wieder genesen war. Die Freude am Laufen war jedoch nur von sehr kurzer Dauer... ungefähr drei Wochen später fing meine alte Leidensgeschichte mit der Gesässansatzsehne wieder an. Erneute Laufpause.... diesmal bis etwa April, als ich wieder mit ganz langsamen 10-15 minütigen Joggingeinheiten beginnen konnte. Das Lauftraining selber jedoch startete ich erst etwa im Mai wieder, aber natür...

10.09.2019

Es gibt sicher Rennverläufe, welche ich lieber in einem Bericht wiedergebe als diesen hier. Trotzdem versuche ich es.

Der Powerman Zofingen wurde auch dieses Jahr als Weltmeisterschaft im Langdistanz Duathlon ausgetragen und ist mit seinen 10km Lauf, 150km Rennvelo und 30km Lauf eine echte Herausforderung und ist der härteste Duathlon der Welt. Als Weltmeisterin und somit Titelverteidigerin war es natürlich eines meiner grossen Saisonziele, ein super Resultat an diesem Rennen und vielleicht sogar einen Podestplatz herauslaufen/fahren zu können. 

Jedoch stehen die Sterne doch schon seit einem Monat zunehmend schlecht für mich und die Chance, an jenem 8.9.2019 in Zofingen ein gutes und starkes Rennen zeigen zu können ebenso.

Zuvor fühlte ich mich hervorragend, dank einigen langen Trainings und meiner Ironmanteilnahme fühlte ich mich stark und ausdauernd, vorallem auf dem Velo lief es hervorragend. Dann jedoch trainierte ich viel im Berg, absolvierte einige Bergläufe, was zu meiner grossen P...

21.08.2019

Man muss durch die Hölle gehen, um in den Himmel zu kommen. Wie treffend. Wie passend für ein Rennen wie den Inferno Triathlon. Das folgende Strecken-/Höhenprofil sagt wohl alles aus über die 152km und rund 5500 Höhenmeter. 

Es war eines meiner Hauptziele meiner Wettkampfsaison, einmal zuoberst auf dem Infernotreppchen zu stehen. Einmal als allererste Frau das Schilthorn zu erreichen.

Die Woche vor dem Inferno hat sich dieses Ziel jedoch leider in weite Ferne verschoben, beziehungsweise ich hatte es mir zu 95% abgeschminkt überhaupt zu starten. Eine Woche zuvor nutzte ich den Glacier3000Run als ideale Vorbereitung für den abschliessenden Lauf am Inferno aufs Schilthorn, Topographie und Härte waren ähnlich, ausser dass der Glacier halt ein reiner Lauf war, ohne Vorbelastung. Leider holte ich mir jedoch am Glacier3000 eine Fussverletzung, Flüssigkeit unter dem Schleimbeutel, konnte tagelang nur humpelnd und mit Schmerzen gehen. Trotzdem, ich hab in dieser Woche alles unternommen, um den Fu...

16.08.2019

Der Rennbericht zum Glacier3000Run vom 10. August 2019 folgt etwas verspätet, ich fand diese Woche einfach keine Motivation einen halbwegs lesbaren Bericht zu schreiben, oder übehaupt etwas zu schreiben, oder mich überhaupt mit Rennen in jeglicher Form auseinanderzusetzen... doch alles von Anfang an:

Am vergangenen Samstag startete ich an jenem Rennen, auf welches ich mich schon lange gefreut hatte. Zum dritten mal nehme ich teil, zum dritten mal schaue ich es als Hauptprobe für den Inferno Triathlon an, welcher morgen stattfindet. Dieses Jahr ist es zwar etwas knapp, denn diesmal ist es nur 1 Woche welche die zwei Rennen auseinander liegen. Der Glacier3000Run mit Start in Gstaad und Ziel auf dem Glacier3000 auf knapp 3000 m ü. M. ist meiner Meinung nach einer der härtesten Bergläufe überhaupt, mit seinen 26 km und 2000 Höhenmeter, welche fast alle auf der zweiten Rennhälfte zu bewältigen sind. Aber dieses Rennen ist nicht nur spektakulär und wunderschön, sondern gleicht auch sehr der L...

28.07.2019

Letzte Woche, am 21.07.2019, startete ich am Vogellisiberglauf in Adelboden. Die wunderschöne Strecke führte über 12.6km und rund 900 Höhenmeter nach Sillerenbüehl. Ich hatte nun schon eine Weile keinen Berglauf mehr absolviert, wusse nicht genau wie parat meine "Berg-Scheichli" noch sind. Jedoch lief es mir recht gut, für dass das ich doch nicht ganz frische Beine aufgrund des etwas höheren Trainingsumfanges für den kommenden Infernotriathlon in den Beinen hatte. Aber eben, man merkt im Berg sofort wenn die Beine nicht ganz parat sind. Trotzdem lief ich als erste Frau über die Ziellinie und verbesserte meine persönliche Bestzeit immerhin um eine halbe Minute :-)

Gestern, am 27.07.2019, fand nochmals ein Berglauf statt, nochmals im Berner Oberland, jedoch diesmal über die Halbmarathondistanz von 21.1km und satten 1750 Höhenmeter: Der Stockhorn Halbmarathon, mit Start in Oberwil i. S. und Ziel (wie könnte es anders sein) auf dem Stockhorn ;-) jedoch merkte ich bereits früh im Rennen, das...

03.07.2019

So, im Zug nach Hause hatte ich tiptop Zeit, einen halbwegs normalen Rennbericht zu verfassen :-)

Ich setzte mir dieses Jahr ein ganz grosses Ziel: Zum ersten mal einen Ironman zu bestreiten! Durfte dank SwissTriathlon eine PRO Lizenz beantragen und somit im PRO Feld der Frauen starten. In Rapperswil am Halbironman konnte ich bereits einen sehr guten 5. Rang erreichen, jedoch wie sieht es über die Gesamtdistanz, sprich 3.8km Schwimmen, 185km Velo und 42km Laufen aus?!? Ehrlich gesagt, die halbe Distanz fand ich schon brutal, die flache Laufstrecke setzte mir zu. Ich konnte mir kaum vorstellen wie man einen Ironman überleben kann... trotzdem, sturer Steinbock-Kopf sei dank, wollte ich es doch versuchen.

So reiste ich mit meinen Eltern und Coach Höisu mit dem Zug nach Frankfurt, wo am Sonntag 30.06.19 der Ironman stattfand und gleich noch als Langdistanz Triathlon Europameisterschaft ausgetragen wurde. Dementsprechend stark waren natürlich auch die Athleten/innen und es war mir bewusst, da...

24.06.2019

Vorgestern Samstag, 22.06.19, nahm ich mir im Rahmen des Spiezathlon Triathlons zum ersten Mal einen Triathlon auf olympischer Distanz zum Ziel. Dies bedeutete (theoretisch) 1.5km Schwimmen, 40km Velo, 10km Laufen. Praktisch jedoch ging das Rennen als Duathlon über die Bühne, da 2 Gewitterzellen über den Thunersee schwirrten und die Gefahr zu gross war, dass sich diese noch entfalten könnten. So wurde stattdessen zu Beginn 5km gelaufen. Ich muss zugeben, bei jedem meiner bisherigen Triathlon Starts träumte ich von einer Schwimmabsage, da es bei weitem meine schwächste Disziplin ist (bin ja auch im Duathlon zuhause)… Diesmal jedoch war es anders. Als ich der Speaker die Nachricht der Schwimmabsage verbreitete, gurkte es mich richtig an. Denn ich wollte dieses Rennen als Hauptprobe für meine Ironmanpremiere von kommenden Sonntag in Frankfurt nutzen, und auch schauen wie viel ich beim Schwimmen auf die Triathletinnen einbüsse.

Nun gut, Sicherheit geht vor. Das Spannende am Triathlon ist, d...

04.06.2019

Meine Halbironman Premiere ist am Sonntag 2.6.19 mehr als geglückt! Ich startete im PRO Feld und überquerte als Overall 5. Frau (und 2. Schweizerin nach Daniela Ryf) die Ziellinie des Halbironman 70.3 in Rapperswil-Jona nach 4h31min!

Als Duathletin überhaupt die Chance zu haben, eine Ironman PRO Lizenz erwerben zu dürfen, ist nicht selbstverständlich. Powerman WM Titel sei Dank kam ich jedoch trotzdem zu einer solchen :-) Meine Schwimmfähigkeiten sind jedoch alles andere als auf PRO Niveau, die weiteren zwei Disziplinen liegen mir da einiges besser. So budgetierte ich mir schon von Anfang an einen Abstand von 5-10 Minuten auf die restlichen Athletinnen, und das alleine bei der 1.9km langen Schwimmstrecke im Zürichsee. Ich wusste, auf den 90km Velo, welche es auch höhenemtermässig sehr in sich hatten, und der abschliessenden 21.1km langen Laufstrecke alles geben zu müssen um eventuell doch noch die eine oder andere Athletin einholen zu können. Was neben meiner Premiere auch neu (oder ehe...

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