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© 2019 PETRA EGGENSCHWILER

BERICHTE

3. Rang am Glacier3000Run

August 6, 2017

Ich war vom Donnerstag bis Sonntag in St. Moritz im Duathlon Kader Trainingscamp. Ziemlich spontan entschied ich mich letzte Woche, zum ersten Mal den Glacier3000Run zu bestreiten. So nahm ich die lange Zugreise zusätzliche zweimal in Angriff, reiste am Freitag Nachmittag nach einem Lauf-, Rennvelo- (2x Berninapass) sowie Schwimmtraining ab zu meinen Eltern nach Laupersdorf. Am Samstag Morgen fuhren wir dann zu fünft (meine Eltern und unser Hund, mein Trainer und ich) nach Gstaad. Es war zwar recht viel (pro Weg 4.5h Zugreise), jedoch nahm ich es in Kauf da ich den Glacier3000Run sozusagen als gutes, letztes Training vor dem Inferno Triathlon absolvieren wollte. Ich brauchte einfach noch etwas längeres im Wettkampftempo, da mir die langen Einheiten nach wie vor fehlen. Ich bereue meinen Start in Gstaad keineswegs. Der Lauf war wirklich atemberaubend (wortwörtlich). Die 26.3km und 2000 Höhenmeter (welche fast alle in den letzten 10 km zu bewältigen waren) hatten es in sich. In Gstaad war der Start, dann ging's 5km flach auf Asphalt und anschliessend wellig/hüglig auf Singletrails und Naturwegen dem Fluss entlang und durch Wälder bis zur Bahnstation. Ab km 16 ging's dann richtig zur Sache: Steil, steil steil! Und so sollte es bis zum Ziel auf knapp 3000 m ü. M. auch bleiben. Einzig die Überquerung des Gletschers ca. 1.5km vor dem Ziel war wieder etwas flacher.

 

Beim flachen und welligen Teil war ich erste Frau, jedoch wusste ich, dass ich sobald es richtig bergauf ging gegen die deutsche Spitzenbergläuferin Michelle Mayer keine Chance hatte. So war es dann auch, sie zog an mir vorbei. Wenig später auch eine zweite Frau, ich musste mir eingestehen dass ich auch mit frischen Beinen (also ohne St. Moritz Training) nicht mithalten konnte. Ich versuchte nun meinen 3. Rang zu halten, das Rennen wurde nicht einfacher, im Gegenteil. Es wurde technisch schwierig, über vom Gletscher überprägte Kalkfelsen, Moränenablagerungen mit haufenweise Geröll, etc., genau so mag ich es :-) ich versuchte so viel wie möglich zu rennen, doch musste auch ich ab und zu laufen wenn es entweder zu technisch oder einfach wirklich zu steil war.

Schlussendlich konnte ich meinen 3. Rang ins Ziel bringen mit einer Schlusszeit von 2h58min58sek und war mehr als zufrieden damit.

 

Ich reiste am gleichen Nachmittag wieder ab nach St. Moritz und kam um Mitternacht dort an. Jedoch musste ich die Vernunft walten lassen und den geplanten St. Moritz Duathlon am Sonntag Morgen sein lassen. Die Entscheidung am Glacier zu starten bereue ich jedoch keine Sekunde, es war für mich eine optimale Vorbereitung für's Schilthorn am Inferno Tri und den Jungfrau Marathon :-)

 

 

 

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