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© 2019 PETRA EGGENSCHWILER

BERICHTE

2. Rang Schweizer Meisterschaften im Marathon

October 30, 2016

Heute morgen um 9 Uhr stand ich an der Startlinie des SwissCityMarathon Lucerne, welches dieses Jahr die Schweizermeisterschaft im Marathon war. Ich habe meine Saison, mit Ausnahme des GurtenClassic, ja eigentlich schon fast beendet und doch kam mir verganenen Dienstag (sprich 5 Tage vor dem Marathon) die grandiose (haha) Idee, noch einen Startplatz zu ergattern. Gesagt getan, mein Trainer schaute für einen Startplatz und von da an gab's kein Zurück mehr... okay, die Vorbereitungen für 42.2km in einem vernünftigen Tempo zu laufen waren alles andere als ideal :-) ich laufe recht wenig, viel zu wenig für einen guten Marathon zu finishen. Und wenn ich laufe, dann sicher keine Monsterdistanzen (so zwischen 8 und 15km ist wohl die Normalität). Trotzdem, ich wusste dass ich momentan eine für mich sehr gute Form habe, das hat sich auch an den vergangenen 2 Halbmarathons (Selestat und Hallwilerseelauf) gezeigt, bei welchen ich 1h19min30sek und 1h19min41sek lief. So wollte ich nun endlich, nach drei Jahren, wieder mal einen "flachen" Marathon (okay der in Luzern hat trotzdem etwa 320 Höhenmeter) laufen um meine PB zu unterbieten. Dies tat ich auch, und zwar um ganze 2min40sek! Ich lief mit einer Zeit von 2h49min42sek über die Ziellinie und klassierte mich als overall zweite Frau hinter der super Läuferin Susanne Rüegge! Und dies an einer Schweizermeisterschaft, kaum zu glauben :-) Naja ehrlich gesagt ist das überhaupt nicht meine Distanz... also eigentlich hätte nach 21km fertig sein dürfen. Die erste Runde ging sehr gut, ich lief 1h20 auf den Halbmarathon und fühlte mich pudelwohl. Dann aber gieng's los... mein Fuss begann recht stark zu schmerzen, ich versuchte an etwas anderes zu denken. Manchmal war's besser, manchmal wieder schlimmer und ich musste auf die Zähne beissen. So ab km 27 machten meine Beine auch allmählich schlapp und obwohl der Willen da war, die Beine wollten einfach nicht mehr schneller laufen. Naja, ich hab halt einen typischen Steinbock-Kopf und versuchte noch so gut zu laufen wies halt gieng. Dem tollen Publikum und der insgesamt wahnsinnigen Stimmung sei dank, dass ich von Zeit zu Zeit wieder auf andre Gedanken kommen konnte :) Umso glücklicher war ich dass mich keine mehr einholen konnte und ich mein Ziel, eine Sub-2h50er Zeit und Podestplatz, erreichen konnte!

 

 

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