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© 2019 PETRA EGGENSCHWILER

BERICHTE

2. Rang am Engadin Radmarathon 2016

July 3, 2016

Ich hatte wohl eine schwache Sekunde, wo ich mich für den Engadin Radmarathon mit einer Distanz von 210km und fast 4000HM angemeldet hatte... jedoch gab's danach kein zurück mehr und ich reiste vergangenen Freitag mit meinen Eltern und meinem Freund ins Engadin, um am Sonntag an diesem harten Radrennen teilzunehmen.. Ich bin eigentlich sehr sehr unerfahren in Radrennen, auch was die ganze Windschattenfahrerei und so weiter angeht (im Duathlon ist Windschattenfahren in der Regel ja strengstens verboten) doch es ging erstaunlich gut. Ich war auch keiner von den Personen die in der Gruppe immer nur hinten fuhr und nie Führungsarbeit leistete... nein, ich wechselte mich in einer recht grossen Gruppe mit ein paar wenigen Männern ab und führte die Gruppe an die ersten beiden Pässen: Den Forcolapass und den Berninapass. Das Tempo war von Anfang an sehr hoch und ich hörte hinter mir im Feld Männer zueinander sagen, ob die das wohl durchsteht über die 210km... Dann wieder in Zernez teilte sich das Feld von denjenigen, die "nur" 96km fuhren. Wir 210km Fahrer durften noch die Runde über den Flüelapass und den Albulapass in Angriff nehmen. So waren wir auch dementsprechend weniger Leute und es war nicht mehr so hektisch im Feld. Den Flüelapass (2280 mü.M.) konnte ich noch recht zügig hochfahren, und die Abfahrten waren sowieso kriminell in dem Tempo ;-) dann auf der lange Strecke via Davos zum Fuss des Albulapasses waren wir zu dritt und wechselten uns ab mit führen. Der Albula war der letzte Pass, aber auch der längste: von 950m.ü.M. in Tiefencastel auf 2315m.ü.M... dort begann auch mein Fuss (Morton Neurom) sich zu melden, und ich hatte ziemlich Schmerzen. Jedoch wusste ich zu dem Zeitpunkt auch, dass ich einen Podestplatz erreichen könnte und entschloss mich durchzubeissen. Dies hat sich gelohnt, ich konnte noch einen Fahrer einholen mit welchem ich vom Albula runter und dann wieder zurück nach Zernez fahren konnte. Der Gegenwind war ziemlich heftig und wir waren beide froh, einander abwechseln zu können. Somit kam ich mit 7h25min als zweite Frau ins Ziel des Engadin Radmarathons und bin nicht nur wahnsinnig erstaunt, sondern auch total happy über diesen Rang und stolz auf die erbrachte Leistung :-)

 

 

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