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© 2019 PETRA EGGENSCHWILER

BERICHTE

Langdistanz Duathlon Europameisterschaft in Kopenhagen

May 9, 2016

Am Sonntag startete ich im Elitefeld an der Duathlon EM in Kopenhagen über die Distanz von 10km Lauf / 60km Velo / 10km Lauf. Nach einigen technischen Schwierigkeiten mit den Bremsen meines Zeitfahrvelos, welche sich zum Glück am Samstag noch beheben liessen, stand ich nun am Sonntag Morgen um 8.00 an der Startlinie mit den anderen Elite Frauen. Der Startschuss erklang und meine Konkurentinnen liefen los als gienge es um Leben und Tod. Ich versuchte mitzuhalten, jedoch chancenlos. Das Tempo war zu hoch für mich und ich musste die Spitzengruppe ziehen lassen. Als 6te kam ich in die Wechselzone aufs Velo und hatte natürlich niemand mehr in Sichtweite ausser eine, die mich während dem Wechseln noch überholte. Ich fuhr ihr nach, jedoch fuhr sie falsch und ich stieg (richtigerweise) unter dem Absperrband durch und suchte wieder den richtigen Weg als die andere Athletin falsch fuhr. Total verunsichert musste ich noch mindestens 3 mal nach dem Weg fragen, als ich dann endlich wieder sicher war auf der richtigen Strecke zu sein. Während dem Radfahren konnte ich aber nie richtig pushen. Ich fuhr die erste von zwei Runden total alleine, da die Männer ja später starteten. Weiter schmerzte mein von einem Morton Neurom (Entzündeter Nerv zwischen dem 2. und 3. Zehen) aufgrund der warmen Temperaturen ziemlich, so dass das mit ein Grund war nicht richtig in die Pedale pushen zu können. Nach den 60 Velokilometern kam der Wechsel aufs Laufen und ich glaube jeder der mich nur ein bisschen kennt weiss dass wenn ich mit dem Gedanken spiele ein Rennen aufzugeben ist es schon wirklich schlimm. Aber es war so, ich konnte kaum mehr laufen so taten meine Zehen und der Vorfuss weh.. musste zwei mal an den Strassenrand sitzen, Schuh ausziehen und den Fuss/Zehen massieren. Die höllischen Schmerzen liessen auf den geraden Streckenabschnitten zwar etwas nach, aber sobald eine Kurve kam stach es sofort wieder zu. Irgendwie kam ich dann doch noch ins Ziel, jedoch natürlich mit einem enttäuschenden 6. Schlussrang. Trotzdem, das Rennen war wunderschön (obwohl ich eigentlich flache Rennen weniger mag :) ) und sehr gut organisiert (ausser vielleicht die ersten paar Velo-km). Die Konkurrenz war sehr stark und ich bin wahnsinnig happy hat meine Teamkollegin Nina Brenn den Europameistertitel geholt und die Favoritinnen in den Schatten gestellt, Gratulation nochmals Nina! Ich persönlich bin um eine Erfahrung reicher, es war eine tolle Zeit in Kopenhagen. Jetzt versuche ich meinen Fuss wieder auf Vordermann zu bringen indem ich mir weiche Einlagen machen lasse wo diese schmerzende Zone entlastet. Am Samstag dann starte ich am GP Bern, hoffentlich ohne Schmerzen. Danke an alle, die mich in irgendeiner Weise unterstützt haben an der EM, und danke dem Bike Mech welcher mir mein Velo so kurzfristig reparieren konnte.

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