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© 2020 PETRA EGGENSCHWILER

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Veloreise Tag 4: Le Grande Motte - Vaison-la-Romaine

Der Wind ist dein Freund: Entweder macht er dich schneller oder stärker. Heute war er aber nicht mein Freund, nein er war einfach nur mühsam. Zuerst fing es ganz passabel an mit Rückenwind. Ich musste zu Beginn ganze 120km flach fahren, bevor ich endlich zu den Bergen kam. Und flach fahren und dann noch gleich so weit geht mir total gegen den Strich. Wie gesagt, immerhin meist Rückenwind, aber es war mental eine echte Herausforderung. Die Strecke war zwar schön aber einfach langweilig und ich wollte endlich Höhenmeter! Mit schwerem Rucksack so lang flach zu fahren ist eine echte Tortour, man weiss fast nicht mehr wie sitzen und vom Rücken fangen wir schon gar nicht an. Dann endlich waren sie in Sichtweite: Meine geliebten Berge! Ich hatte sogar extra einen Umweg geplant, um einige tolle Kurven und flotte Bergstrassen fahren zu können, voll mein Element! Denkste..... der Wind drehte nun mächtig auf. So ziemlich von jeder Seite ausser von hinten. Es war nicht nur mühsam und kräftezerrend sondern auch gefährlich. Es gab unberechenbare Böen, in der Fläche fuhr ich halb so schnell wie normal, bergab musste ich ständig bremsen um mich gegen die Böen stemmen zu können. Es war echt zermürbend, ich hatte echt keine Motivation mehr obwohl die Strecke eigentlich sehr schön war. Mit allerletzer Kraft (gegen den Wind mit 15km/h in der Fläche) kämpfte ich mich nach Vaison-la-Romaine, ein kleines Bergstädtchen. Nun hoffe ich seeeehr, dass sich dieser Wind morgen einfach nur still hält und ich die Berge wieder geniessen kann.



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