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Veloreise Tag 1: Solothurn - Bellegarde-sur-Valserine

Um 7.00 morgens ging‘s los auf meine Veloreise von Solothurn mit dem Ziel Cambrils (Spanien). Da ich dieses mal alleine unterwegs bin, hatte ich auch etwas Respekt vor dieser Tour. Eigentlich hatte ich mich gemäss Wetterprognosen auf das Allerschlimmste eingestellt: Dauerregen und sturmartiger Westwind (Gegenwind) mit Böen. Also das Schlimmste überhaupt für Velofahrer (OK es hätte noch schneien können...). Jedoch trafen 50% der Prognosen nicht ein, denn ich hatte meine Tour etwas angepasst und fuhr südlich der drei Seen bis nach Yverdon und näherte mich erst ab dann der Jurafalte, entlang welcher er Regen gemeldet hatte. Der Wind jedoch verschonte mich keineswegs... das ist nicht nur körperlich sondern auch mental eine riesige Herausforderung. Im Gedanken 200 km ausschliesslich gegen den Wind zu kämpfen und nicht einmal vom Rückenwind profitieren zu können. Es war brutal, vor allem die ersten ca 130 km waren wirklich grob. Dazu kommt das mit Gepäck beladene Rennvelo und der Rucksack. Aber ich habe mich darauf eingestellt und wusste, dass der erste Tag so werden wird. Dass ich mein Tagesziel, Bellegarde-sur-Valserine, jedoch trotz starkem Gegenwind doch noch erreichen würde, hätte ich anfangs wirklich nicht gedacht. Dadurch, dass ich den Regen „umfahren„ hatte, waren es schlussendlich 227km. Pausen gönnte ich mir heute nicht sehr oft, denn der Wind bremste zu sehr aus und die Zeit drängte. Müde, hungrig und stolz kam ich um zirka 17.45 Uhr an und plünderte nach einer warmen Dusche im Hotel den Supermarkt :-)




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© 2020 PETRA EGGENSCHWILER